Die InitiatorInnen des Vereins möchten einen Beitrag zur Entwicklung des ländlichen Raums in Rumänien leisten. Im Vordergrund steht dabei die Kulturlandschaft Siebenbürgen, ihre Natur und ihre Bewohner.
CORONA konzentriert sich in seiner Arbeit vor allem auf das Gebiet südlich von Sighişoara/Schäßburg- einer kulturhistorisch besonders bedeutsamen Region von Dörfern, die in ihrer baulichen Substanz und Struktur bis heute weitgehend erhalten geblieben sind.
Ausgangspunkt der Arbeit von CORONA ist Apold/Trappold, ein Dorf mit rund 800 Einwohnern, am südlichen Ausläufer der „Breite“ (www.breite.ro) gelegen, einem Hochplateau mit einem einzigartigen, historischen Eichenbestand. Die gesamte Region um Apold/Trappold ist seit 2008 als „Natura 2000“- Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Ziel des Vereins ist der Erhalt der baulichen Substanz des Dorfes mit seiner Kirchenburg, die Sensibilisierung für Denkmal- und Umweltschutz, die Organisation von Bildungs- und Weiterbildungsveranstaltungen sowie sozialer und kultureller Projekte, bei denen Nachhaltigkeit und Völkerverständigung im Vordergrund stehen.
Seit sechs Jahren werden Workcamps u.a. in den Bereichen traditionelles Bauen in Siebenbürgen, Denkmalschutz und ökologische Landwirtschaft veranstaltet.
Ein Anliegen ist es dabei, mit den Menschen vor Ort zusammenzuarbeiten und Veränderungen an der Basis zu begleiten oder auch zu initiieren – CORONA versteht sich als Akteur wie auch als Impulsgeber.